biographie

eva wassertheurer, geboren am 4.12. 1975 in villach, aufgewachsen auf einem bauernhof in jenig/ gailtal; seit 1998 intensive auseinandersetzung mit kunst; teilnahme an künstlerischen kursen und projekten; arbeitete als kinderanimateurin, putzfrau, bademeisterin, au-pair, kellnerin, kapellenjungmusikerin, lehrerin, daf- trainerin, schriftstellerin, museumsaufseherin, kunsttherapeutin, schilehrerin, spaghettipromoteurin, kindergruppenbetreuerin, kunsthandwerksverkäuferin, freiwillig reisende und „wwooferin“ durch europa, afrika, asien, südamerika.

 

 

 

 

 

                                                         

good by art

"aus einer unersättlichen lust am schöpferischen entstehen die bilder, ideen und werke. wie zeichen setzen sie sich in den tag, stoßen den alltag von den schienen und schaffen platz für neue identitäten. aus einem reichen repertoire an kreativität und ideenreichtum wird die realität verdrängt und eine neue wirklichkeit ins leben gerufen. spontanität und vielfalt kennzeichnen das werk, eigenwille und dynamik spielen eine rolle. menschen, zwischenmenschliche beziehungen und gesellschaft drängen sich in den mittelpunkt. leinwände werden belebt, zeitschriften recyclet, filme gestrickt, menschen erschaffen, steine gewetzt, konzepte kreiert, alltag verändert und alles mit einer portion witz, ironie und skurrilität versehen. ich stricke papier, ich verstaue meine bilder in einem planschbecken, verteile angel und köder, singe fischerlieder und lasse die besucher nach den bildern fischen. ich schiebe meine bilder ab, gebe sie in eine alte, verstaubte kiste und stelle die kiste in ein dreckiges kellerloch - „kunst in schubhaft“. ich verliere die kunst in der geldtasche und überlasse den finder den fiktiven reichtum - „good by art“. ich schiebe einen riesenhaften aufblasbaren hund durch das dorf und lasse an ihm die übertriebene menschliche hundeliebe aus. ich archiviere wollmäuse und stricke romanfiguren. ich schreibe texte und fotografiere den tag. ich spiele hausfrau ferdinand und hono wakauze. ich rufe ein multimediales künstlerisches reiseprojekt ins leben und bringe die menschen in die gelbe straße „reisemoonboot ferdinand“. ich sauge den dreck der straße in eine gläserne vitrine – oder träume zumindest davon. ich „schreibe“ bücher aus zündholzschachteln, erschaffe stadtbibliotheken und literarische denkmäler. ich kritzle gedanken und denke in bildern."

 

 

                                                  „am fenster klebt ein kaugummi und starrt verdammt nochmal in die ferne.“